Konferenz der wesentlichen Dinge

Besetzung

Konzept: pulk fiktion
Mit:
Norman Grotegut und Manuela Neudegger
Regie: Hannah Biedermann und Eva von Schweinitz
Livetechnik: Matthias Meyer und Sebastian Schlemminger
Assistenz und Stimme: Milena Wichert
Bühnenbau: One Take Toni
Produktionsleitung: Zwei Eulen – Büro für Kulturkonzepte
Mitarbeit Entwicklung: Karoline Kähler

PREMIERE und Uraufführung: 12.12.2014
Rechte: Beim Theater


Eine Koproduktion mit dem LOT-Theater Braunschweig, dem FFT Düsseldorf und dem COMEDIA Theater Köln. Ermöglicht durch flausen-young artists in residence, ein Stipendien-Modellprojekt vom theater wrede+, Oldenburg.

Gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Stiftung Niedersachsen, dem Kulturamt der Stadt Köln und dem Fonds Darstellende Künste e.V.

Technik

Spieldauer: ca. 75 – 100  Minuten (abhängig von der Spielweise der Teilnehmer*innen)
Anzahl der Mitwirkenden: 2D, 2T
Zielgruppe: Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Zuschauerzahl: 8 – 20 Teilnehmer*innen

Bühne: mind. 12m x 6m, Höhe 3m, Maße können ggf. abweichen – nach Absprache.
Das Stück lässt sich in jedem Raum mit Stromanschluss aufbauen.
Der Raum muss kein schwarzer Theaterraum, jedoch verdunkelbar sein.
Licht und Ton werden vom Theater mitgebracht.

Bühnenanweisung Konferenz der wesentlichen Dinge 

Zum Mitnehmen

Schöne Bilder in Druckqualität Fotos: Julius Matuschik – (Bei Nennung von Fotograf, Produktion und Gruppennamen ist die Verwendung kostenfrei)
Pressefotos – Konferenz der wesentlichen Dinge

Stückinformationen auf einen Blick:
Infomappe_Konferenz der wesentlichen Dinge 

Und hier alles zur Technik:
Bühnenanweisung – Konferenz der wesentlichen Dinge
Lichtplan – Konferenz der wesentliche Dinge 

 

Gerüchte

„…Humorvoll, durchdacht und scharfsinnig stellen die Theater- und Spielemacher die Vorstellung von Familie, Machtverhältnissen und Vertrauen auf den Prüfstand. pulk fiktion schafft eine Gesprächs- und Verhandlungssituation auf Augenhöhe. Hier wird nicht vermutet, was Kinder interessiert, sondern mit ihnen gemeinsam gestaltet, gelacht und diskutiert…“ Auswahljury WESTWIND 2015

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„…Pulk Fiktion geht einen entscheidenden Schritt weiter, als die Kollegen vom Grips- oder Marabu-Theater. Hier geht es nicht darum, ein politisches Bewusstsein über das Betrachten eines Theaterspiels zu erlangen, welches sich auf die Welt da draußen bezieht. Der Verhandlungsgegenstand entsteht bei der >>Konferenz der wesentlichen Dinge<< innerhalb des Theaterraums. Politik wird gespielt, in einem sicheren Rahmen darf probiert, gewagt und gestaltet werden...Mit >>Pulk Fiktion<< hat das hiesige Kindertheater seine Avantgarde gefunden, gut so!..."Julian Gerhard, echtestheater.de, 3.Juni 2015

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„…Spielerisch hinterfragten wir dann eben gesellschaftliche Regeln und Normen und brachten sie in einen konkreten Kontext für uns, an welchem man sehr gut diskutieren konnte. Würden wir Kindern Alkohol geben? In dieser Runde ja, aber generell konnte oder wollte es keiner so genau sagen. Doch geredet und gebrüllt wurde viel. Am Ende hatten wir fast das Gefühl etwas ‚geschafft‘ zu haben, denn durch gute Spielgestaltung und Freiheit für die Spieler, wurde es zu einem (gefühlt) sehr individuellen Erlebnis….Ich bin ein Fan.“ Benedikt Päffgen (Westwind Nexti 2015) Westwind-Blog

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„…Eine Übung in Demokratie, von der Andreas Donau einst sang: „Langweilig wird sie nie.“ In diesem Fall kann sie sogar äußerst lustig sein. Je nach Gruppendynamik, die sich im geschützten Möglichkeitsraum entwickelt, den Biedermann ihrem Publikum zur Verfügung stellt…“ Christian Bos, Kölner Stadt-Anzeiger, 15.5.2015

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„…Es ist ein Gesellschaftsspiel in echt. Derartige Mitmachproduktionen sind derzeit en vogue, doch gehen sie häufig noch schief: weil sie sich selbst viel zu ernst nehmen. Der Ton dieser Konferenz klingt von Beginn an leicht und heiter, das immerhin.{…}
Dafür gelingt Pulk Fiktion mit der „Konferenz der wesentlichen Dinge“ etwas anderes: Man lernt wildfremde Menschen schnell kennen und auch einzuschätzen.“Christoph Braun, Braunschweiger Zeitung, 15.12.2014

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Was ist, wenn Familie nicht mehr der Natur gehorchen muss? Wenn man sie sich selber aussuchen kann? Welche Freiheiten entstehen? Wer kümmert sich um wen? Eine für alle, alle für eine? Oder ganz anders?

An einem großen Tisch kommt eine untereinander unbekannte Gruppe von Kindern und Erwachsenen zusammen. Familie steht auf dem Spiel. Die Verhandlung beginnt. Ein Lautsprecher legt den Teilnehmenden Worte in den Mund. Werden sie widersprechen? An diesem Ort zwischen Theater und Spielplatz wird abgestimmt, ausprobiert, beobachtet und erlebt, werden die Rollen stetig neu verteilt.

Die interaktive Performance für Menschen von 8 bis 99 Jahren geht mit den 20 TeilnehmerInnen auf die Suche nach der Bedeutung von Verwandtschaft, Verantwortung und Abhängigkeit und einem gemeinsam definierten Zusammenleben von Kindern und Erwachsenen.

Konferenz69

Herzlich Willkommen bei der Konferenz der wesentlichen Dinge.
Heute geht es um Wesentliches. Heute geht es um Euch.

Eine Gruppe, die sich mehr oder weniger zufällig zusammen gefunden hat.
Eine Gruppe, die sich so noch nie getroffen hat.
Eine Gruppe, von Leuten mit unterschiedlichem Alter.
Was könnt ihr miteinander anfangen? Könnt ihr etwas miteinander anfangen?

Manche von Euch waren schon sehr häufig im Theater, wissen aber trotzdem nicht, was sie heute hier erwartet.
Die anderen wiederum haben die meiste Zeit ihres Lebens viel gespielt, und sind vielleicht deshalb für heute besonders gut vorbereitet.
Denn heute spielt ihr Wahlfamilie. Der Tisch ist euer Spielbrett, die Knöpfe und Hörer eure Karten und ihr seit die Spielerinnen und Spieler.

 

Eingeladen zu

  • westwind – theatertreffen für junges publikum in NRW 2015
  • Starke Stücke 2016
  • KUSS! 21. Hessische Kinder- und Jugendtheaterwoche
  • Best OFF Niedersachsen – Festival Freier Theater 2016
  • HART AM WIND – 5. Norddeutschen Kinder- und Jugendtheaterfestival
  • nominiert für den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2015