Robin und die Hoods

Besetzung

Konzept: pulk fiktion
Regie: Marcus Thomas
Mit:  Julia Hoffstaedter, Marouf Alhassan, Franziska Schmitz, Nicolas Schneider
Ausstattung: Norman Grotegut
Musik: Nicolas Schneider
Choreografie: Elisabeth Hofmann
Dramaturgie: Hannah Biedermann
Technik und Spiel: Peter Behle
Vermittlung: Hannah Dijksma
Produktion: Esther Schneider
Finanzmanagement: transmission

Uraufführung: 25.11.2021
Rechte: Beim Theater

Eine Koproduktion von pulk fiktion mit Freies Werkstatt Theater Köln, FFT Düsseldorf, dem Theater M. a. Ruhr und dem LOT-Theater Braunschweig. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Kunststiftung NRW.

Technik

Spieldauer: ca. 60 Minuten
Anzahl der Mitwirkenden: 4D + 1T
Zielgruppe:  ab 8 Jahren
Zuschauerzahl: max 150 Zuschauer*innen (nach Absprache ggf auch mehr)

Bühne: mind. 8m x 6m, Höhe 3 m, Maße können ggf. abweichen – nach Absprache.
Raum muss verdunkelbar sein.

Licht/Ton: Scheinwerfer werden vom Haus benötigt. Lichtpult wird mitgebracht. Tonanlage wird vom Haus benötigt, und durch Lautsprecher auf der Bühne ergänzt. FoH muss im Zuschauerraum sein bzw. muss der Techniker vom FoH auf die Bühne laufen können.

Zum Mitnehmen

Schöne Bilder in Druckqualität: Pressefotos_Robin und die Hoods_pulkfiktion
Fotos: Nathan Dreesen und Christian Hermann (Bei Nennung von Fotograf, Produktion und Gruppennamen ist die Verwendung kostenfrei)

Stückinformationen auf einen Blick: Infomappe_Robin und die Hoods_pulkfiktion

Zum Vor- und Nachbereiten in Schulen oder auch so: Materialmappe_Robin und die Hoods_pulkfiktion

Zur Technik: TecRider_Robin und die Hoods_pulkfiktion

Gerüchte

„(…) Pulk fiktion stellt diese Fragen im bewährten gelassenen Stil der Gruppe. „Robin und die Hoods“ sind eine Band, die zunächst im Zeitraffer einige Motive aus der englischen Sage vorstellt. Sie ironisieren das Pathos der Geschichte mit witzigen Gags und skurrilen pantomimischen Einlagen, kleinen Choreographien (vor allem die absurde Show, mit der sie sich am Ende den ihnen wieder entwendeten Schatz zurückklauen, ist höchst witzig!) sowie mit bewusst laienhaftem Playback zu vom Band eingespielten akustischen Filmdokumenten. Immer wieder reißen sie die 4. Wand ein, indem sie auf eine unaufdringliche Weise mit den Zuschauern kommunizieren: Wer würde einem Bettler etwas spenden? Und zwei Bettlern? Kann man allen Bettlern was geben? Unlösbare Konflikte tun sich auf, werden aber auf pulk-fiktion-Art nicht per moralischem Zeigefinger aufgelöst, sondern dem Publikum zum Nacharbeiten hinterlassen..“
theater:pur, November 2021

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„Einen relevanten Stoff haben Pulk Fiktion für Kinder ab acht Jahren ausgegraben. Aber kann man den Vorkämpfer für soziale Gerechtigkeit auf die permanent steigende Ungleichheit der globalisierten Welt beziehen? Pulk Fiktion kriegen das lustig, lässig, kindgerecht und niemals unterkomplex hin. …Hier stimmt wirklich alles: die Ansprache der Schüler*innen, die souverän eingesetzten und lustig dekonstruierten Theatermittel.“Kritikgestalten, Dorothea Marcus, April 22

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„„Robin und die Hoods“ ist rebellisch, anders, heutig und das ohne, dass die Kernfragen des bekannten Narrativen ausgetauscht würden: Wie verteilt sich Gerechtigkeit? Wer hat einen Anspruch auf Wahrheit? Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Wie entsteht Gemeinschaft? Wie Überzeugung?
(…) In Form einer Electropunk Band (…) zeigt sich ein Ensemble, dass diese Fragen gekonnt und mit einer Menge Leidenschaft, Humor und Bewegung für sich und mit uns erforscht…“Laudatio Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2022, Bianca Lennert

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die Ästhetik ist erkennbar pulk fiktion: Der Dialog mit dem jungen Publikum, die spielerisch-leichte Aufarbeitung komplexer Fragestellungen und die klug, aber nie angeberisch eingesetzte Technik.(…) Die zwei Goldstücke, die jeder Zuschauer erhält, muss er gleich wieder abgeben: Techniker Peter (der alte Bösewicht) droht mit Abbruch der Vorstellung, wenn die nicht noch auf das Eintrittsgeld draufgelegt werden: So eine Produktion koste eine ganze Menge. Und sie ist auch eine ganze Menge wert: Die Fragen, die „Robin und die Hoods“ aufwirft, sind klüger als die meisten erwachsenen Antworten zum Thema.“ Kölner Stadtanzeiger, Christian Bos, Februar 22

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„Robin und die Hoods“ stellt sich mit dem allseits bekannten König der Diebe Robin Hood im Rücken den Fragen nach Geburtsrecht, Verteilung und Gerechtigkeit. Spielerisch, mit Elektropunkmusik und in Strumpfhosen tanzend, erproben pulk fiktion für Menschen ab 8 Jahren den Aufstand. Detektivisch gehen sie einer historischen Wirklichkeit auf die Spur und verhandeln ohne moralischen Zeigefinger die heute umso brennendere Frage, wie ein gerechtes Leben für alle zu erreichen ist bzw. mit wie viel Nachdruck (ganz gleich in welcher Form) Menschen für ihre Ideen und Überzeugungen einstehen können, müssen, sollen, dürfen, wollen, damit sie gehört werden.

Wie sehr sind wir Robin Hood und möchten es sein? Welche Waffen sind für eine gerechte Sache erlaubt? Und was ist überhaupt gerecht? Wo sprengt unsere heutige komplexe Welt den Rahmen unserer Vorlage?

 

  • Festivals und Auszeichnungen:
  • Eingeladen zum WESTWIND – Theatertreffen für junges Publikum NRW 2022
  • Ausgezeichnet mit dem Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2022
  • Eingeladen zum Flausen Festival Chemnitz 2022
  • Eingeladen zu AUGENBLICK MAL! – Bundesweites Theatertreffen für junges Publikum 2023
  • Eingeladen zu Blickfelder-Festival 2024, Zürich
  • Eingeladen zu augenauf! Festival 2023, Winterthur