"...Sie sind rastlos auf der Suche, hinterfragen Regeln, überdenken Normen, reagieren auf Richtlinien. Mal nennen sie es „Lecture Performance“, „Making of“ und schrecken auch nicht zurück vor der theatralen Begrifflichkeit „Stück“. Und doch tun sie alles, um es den Herren Stegemann, Börgerding & Co zu zeigen, mit ihren postdramatischen Szenarien gegen das etablierte Sprechtheater. Sie machen das aber ganz und gar undogmatisch, sind voller Überzeugung, dass die allseits gepriesene Schauspielkunst viele Facetten haben kann, eben auch die der Performance, eben auch die des Mitmachtheaters, eben auch die des interaktiven-medialen Zugangs..."Laudatio zum George Tabori Förderpreis 2016, Prof. Wolfgang Schneider

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"...Kennzeichnend für pulk fiktion: Die Zuschauer können live nachvollziehen, welche Theatermittel genutzt und wie aus ihnen illusionsreiche Effekte hervorgebracht werden. Bereits das junge Publikum ab fünf Jahren nimmt so Theater als Medium wahr. (...)pulk fiktion lässt Kinder Dinge entdecken, statt sie ihnen zu erklären..." Schau mir in die Augen, Kleines! Die freie Theatergruppe pulk fiktion bietet Kindern Theater auf Augenhöhe - Theater der Zeit 04/15 - Carolin Gerlach

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"...,sind performative Formate für Kinder bisher noch selten zu finden. Ausnahmen bilden das Hamburger FundusTheater und die junge Formation aus dem Umfeld der Hildesheimer Kulturwissenschaften pulk fiktion." Formen und Formate Freier Darstellender Künste, Eckard Mittelstädt über pulk fiktion

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"Doch nicht nur [die jungen Zuschauer] können staunen, wie fantasievoll und leichtfüßig die Regisseurinnen Hannah Biedermann und Eva von Schweinitz das Thema Kinderarmut anpacken.“ Kölnische Rundschau, Brigitte Schmitz-Kunkel, 2016

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"...Statt ihre Zuschauer mit Fakten zuzuschütten, entwickelt pulk fiktion eine Aufführung, die ihren Charme und ihre Eindringlichkeit zwischen kleinen Spielszenen, Projektionen, Zeichnungen und bei Musik entfaltet. (...) Auch für Erwachsene bietet All about Nothing genügend Material zum Nachdenken darüber, dass manche Kinder von Anfang an keine Chance haben, einem Teufelskreis aus Armut und sozialem Elend zu entgehen. ...“ Kultur-Extra, Karoline Bendig, 09.10.2016

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"...Gradlinig und unaufgeregt zeigen sie {pulk fiktion} den gesellschaftlichen Zynismus, der sich wie eine Decke über die Kinder legt und sie mit ihren Nöten unsichtbar macht..." Pamela Broszat, Neue Rheinische Zeitung 7.6.2016

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"...Fernab von Sozialromantik und politisierter Opferrolle hat pulk fiktion, basierend auf Recherchen mit Kindern und Jugendlichen, ein Stück erarbeitet, das eben nicht mit dem mahnenden Zeigefinger agiert, sondern aus Originalaufnahmen und poetischen Szenen eine Realität schafft, die eindringlich ist..." Thomas Hag, Rheinische Post, 7.6.2016

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"...Schräge Songs, popkulturelle Referenzen, Musik- und Klangexperimente machen bei "Galaktika Silencia" nicht nur Kindern und Erwachsenen gleichsam einen Riesenspaß. Sie funktionieren vor allem auch als geschickt gebaute Trojanische Pferde für gedankliche Reisen in die Wissenschaften...Natürlich ist "Galaktika Silencia" kein Kongress für Astrophysiker. Dennoch nimmt es sein Publikum ernst. Macht nachhaltig neugierig, das Erlebte irgendwann nochmal genau zu erforschen. Und stiftet gleich noch dazu an, sich nicht auf Oberflächlichkeiten zu verlassen..." Schall ist ansteckend - Hannover Allgemeine Zeitung - 18.03.2016 - Thomas Kästle

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"Konferenz der wesentlichen Dinge von pulk fiktion überzeugt, weil es nicht nur den Theaterraum zu einem partizipativen und interaktiven Spiel transformiert, sondern auch auf eine spielerische Art und Weise soziale Normen und Grenzen unserer Gesellschaft Stück für Stück dekonstruiert. Nicht nur die großen Fragen der Demokratie, sondern auch kleine Fragen des Umgangs mit und der Anerkennung von verschiedenen Erfahrungsgrundlagen und Lebensexpertisen werden in dieser Performance gestellt." Votum Augenblick mal! 2017, Dr. Azadeh Sharifi

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"...Spielerisch hinterfragten wir dann eben gesellschaftliche Regeln und Normen und brachten sie in einen konkreten Kontext für uns, an welchem man sehr gut diskutieren konnte. Würden wir Kindern Alkohol geben? In dieser Runde ja, aber generell konnte oder wollte es keiner so genau sagen. Doch geredet und gebrüllt wurde viel. Am Ende hatten wir fast das Gefühl etwas ‚geschafft‘ zu haben, denn durch gute Spielgestaltung und Freiheit für die Spieler, wurde es zu einem (gefühlt) sehr individuellen Erlebnis....Ich bin ein Fan." Benedikt Päffgen (Westwind Nexti 2015) Westwind-Blog

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"...Pulk Fiktion geht einen entscheidenden Schritt weiter, als die Kollegen vom Grips- oder Marabu-Theater. Hier geht es nicht darum, ein politisches Bewusstsein über das Betrachten eines Theaterspiels zu erlangen, welches sich auf die Welt da draußen bezieht. Der Verhandlungsgegenstand entsteht bei der >>Konferenz der wesentlichen Dinge<< innerhalb des Theaterraums. Politik wird gespielt, in einem sicheren Rahmen darf probiert, gewagt und gestaltet werden...Mit >>Pulk Fiktion<< hat das hiesige Kindertheater seine Avantgarde gefunden, gut so!..."Julian Gerhard, echtestheater.de, 3.Juni 2015

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"...Humorvoll, durchdacht und scharfsinnig stellen die Theater- und Spielemacher die Vorstellung von Familie, Machtverhältnissen und Vertrauen auf den Prüfstand. pulk fiktion schafft eine Gesprächs- und Verhandlungssituation auf Augenhöhe. Hier wird nicht vermutet, was Kinder interessiert, sondern mit ihnen gemeinsam gestaltet, gelacht und diskutiert..." Auswahljury WESTWIND 2015

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"...Eine Übung in Demokratie, von der Andreas Donau einst sang: "Langweilig wird sie nie." In diesem Fall kann sie sogar äußerst lustig sein. Je nach Gruppendynamik, die sich im geschützten Möglichkeitsraum entwickelt, den Biedermann ihrem Publikum zur Verfügung stellt..." Christian Bos, Kölner Stadt-Anzeiger, 15.5.2015

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" ...Wir möchten eine Aufführung prämieren, die dazu beiträgt, dass Kinder Dinge entdecken können, statt dass sie ihnen erklärt werden - die Kinder in ihrer eigenen Lebenswelt respektiert, einer Welt, in der traditionelles Handwerk und Elektronik zu finden sind - die Kinder in den kreativen Prozess einbezieht - der des gelingt, ein dunkles Thema auf intelligente und spielerische Weise zu transformieren - die den Theaterraum nicht auf eine Theaterszene mit Performern reduziert, sondern Kinder zu einem Himmel voller Sterne reisen lässt und es möglich macht, dass dieser Himmel in der nächsten Sekunde wieder zu einem normalen Schnürboden wird - die existenzielle Themen mit Alltagserfahrungen mischt - der es gelingt, die Beschäftigung mit Tod, Trauer und Erinnerungen zu einer spielerischen, positiven und hoffnungsvollen Aufführung werden zu lassen, die so viel mehr ist als einfach eine „Geschichte“" Aus der Begründung der Preisjury WESTWIND 2014 über Papas Arme sind ein Boot

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"...Der Bruch mit der Illusion des Raums vollzieht sich im zeitgenössischen Theater für junges Publikum über den sicht- und hörbaren Bezug des Bühnenraums zur Realität. Wie beispielsweise in (...), in „Papas Arme sind ein Boot“ von pulk fiktion (DE, 5+) IXYPSILONZETT Magazin für Kinder- und Jugendtheater, Heft 1, 2014 über Papas Arme sind ein Boot.

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"...Regisseurin Hannah Biedermann arbeitet akribisch und umsichtig. Sie sucht nach neuen Darstellungsmöglichkeiten, geht ungewohnte Erzählpfade, analysiert das Interieur und beschäftigt sich mit der Stille, die sie durch Musik und Geräusche kontert..." AKT - Kölner Theaterzeitung, Dezember Ausgabe 2013 über Papas Arme sind ein Boot

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"...{Die Schauspieler} agieren auf so liebevolle Weise miteinander, dass die Schwere des Themas mit einem Mal viel leichter daher kommt...Unter der Regie von Hannah Biedermann lassen die Schauspieler zahllose Bilder und Phantasien entstehen, die die Zuschauer durch ein Wechselbad aus Trauer und Fröhlichkeit manövrieren..."Papas Arme sind ein Boot" ist ein Stück für die Kleinen, das mit wenigen Worten auskommt und sich doch in die Herzen der Zuschauer einschleicht. Die Kinder sind begeistert. Die Erwachsenen stimmen der Meinung ihrer Kinder uneingeschränkt zu..." Meine Südstadt.de vom 4.11.2013 über Papas Arme sind Boot

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" ...pulk fiktion machen das sympathisch hemdsärmelig, offen und technisch improvisiert - und eben das macht das Gezeigte so nachvollziehbar. Eine vergnügliche Wissensshow und ein enorm unterhaltsames Stück Medienaufklärung auf der Bühne..." Aus der Begründung der Auswahljury, Westwind - 28. Kinder- und Jugendtheatertreffen NRW, Mai 2012 über Der Rest der Welt

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"...So liefert der Abend nicht nur medienkritische Mittel an die Hand, sondern demonstriert zugleich an sich selbst, was die alte Tante Theater anders (und manchmal sogar besser) kann: gerade im Spielerischen etwas über die Wirklichkeit aufscheinen lassen." Jurybewertung, Kaleidoskop 2012, Steffen Popp, März 2012 über Der Rest der Welt

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"...Neben diesen durchaus schwerwiegenden Fragestellungen ist die Show aber vor allem unterhaltsam. Die Mischung macht's: Die Inszenierung ist Vortrag, Slapstick, Tanz-Choreografie und Dokumentation..." Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 26.11.2011über Der Rest der Welt

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