Trollwut – Ein Diskursmusical

Besetzung

Konzept: pulk fiktion
Regie: Hannah Biedermann
Performance:  Norman Grotegut, Manuela Neudegger, Nicolas Schneider, Conni Trieder
Musik: Nicolas Schneider, Conni Trieder
Choreographie: Elisabeth Hofmann
Ausstattung: Ria Papadopoulou
Technik und Licht: Peter Behle
Produktionsleitung: Esther Schneider

Premiere: 15.09.2018

Eine Koproduktion von pulk fiktion mit Freies Werkstatt Theater Köln, FFT Düsseldorf, LOT Braunschweig und Junges Nationaltheater Mannheim. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und den Fonds Darstellende Künste.

 

Technik

Spieldauer: ca. 60 Minuten
Anzahl der Mitwirkenden: 4D + 1T
Zielgruppe: Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene
Zuschauerzahl: max 200 Zuschauer*innen

Bühne: mind. 6m x 8m, Höhe 3 m, Maße können ggf. abweichen – nach Absprache.
Raum muss verdunkelbar sein.

Licht/Ton: Scheinwerfer werden vom Haus benötigt. Lichtpult wird mitgebracht. Tonanlage wird vom Haus benötigt, und durch Lautsprecher auf der Bühne ergänzt. Ton wird von der Bühne, als auch vom FoH gesteuert.

Zum Mitnehmen

Schöne Bilder in Druckqualität: Pressefotos_Trollwut
Fotos: Meyers Originale (Bei Nennung von Fotograf, Produktion und Gruppennamen ist die Verwendung kostenfrei)

Stückinformationen auf einen Blick: Infomappe_Trollwut_pulk fiktion

Zur Technik: Tec Rider_TROLLWUT_pulk fiktion

Gerüchte

„Die Koproduktion des Theaterkollektives pulk fiktion (…) wirft (…) einen differenzierten, vielstimmigen und (selbst-)kritischen Blick auf die digitale Lebenswelt der Gegenwart. (…) Gewinnend schräg, humor- und gehaltvoll zugleich, bietet die Uraufführung der preisgekrönten Performancegruppe pulk fiktion mithin nicht nur anregende Theaterunterhaltung, sondern vor allem auch eine profunde Ausgangsbasis für weiterführende Diskussionen.“ MANNHEIMER MORGEN, 18.12.18

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„Und da Regisseurin Hannah Biedermann immer neue Wege versucht, wird jede Inszenierung von ihr spannend. Bei „Trollwut“ hat sie ein neues Genre erfunden: das „Diskursmusical“… Musikalisch ist das Ensemble hervorragend aufgestellt. Nicolas Schneider und Connie Trieder treiben das Ensemble mit (eingängigen) Melodien voran.(…) Das ist einfach gut gemacht.(…) Hier steht ein Ensemble auf der Bühne, das ein Anliegen hat.“ Die deutsche Bühne, 17.12,1^8

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„Pfiffige Texte, eingängige Melodien und fantasievolle Kostüme beeindruckten das Publikum.“RHEINPFALZ, 18.12.18

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„Das Diskurs-Musical ist schräg. Es erinnert an ein trashiges Musikvideo aus den Achtziger Jahren. Die Schauspieler*innen tragen opulente Perücken in ungewöhnlichen Farben. (…) ‘Trollwut’ setzt sich mit dem digitalen Zeitalter auf eine ganz eigene Art und Weise auseinander. Die Performance ist erheiternd und so nah an der Realität, dass einem manchmal das Lachen im Hals stecken bleibt..“ Rheinkultur, Nov 2018

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„Mit dem Diskurs-Musical ‚Trollwut‘ in der Regie von Hannah Biedermann macht sich das Kinder- und Jugendtheaterkollektiv pulk fiktion auf eine abenteuerliche Reise durch das World Wide Web. Vorbei an den Abgründen des Internets begegnen sie Meinungsblasen und Internet-Trollen. (…) In fetzigen, trashigen und schrägen Songs geht es um glaubhafte Informationen, unangemessene Meinungen, politische Überzeugungen, leere Behauptungen und gefiltertes Wissen.“ Kölnische Rundschau, 28.11.2018

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Vier digital Immigrants begaben sich auf eine Reise durchs World Wide Web. Jetzt treffen sie auf dessen Ureinwohner*innen und haben ihnen etwas zu berichten. Von wichtige Informationen, unangemessenen Meinungen, politischen Überzeugungen, von leeren Behauptungen und gefiltertem Wissen. Sie wollen Reden schwingen, überzeugen, den Ton angeben. Sie haben Spaß an Störgeräuschen und unbequemen Fragen. Sie singen vielstimmig, suchen nach dem richtigen Ton, vergessen dabei die Fakten, vertauschen die Worte. Sie verlieren den Faden, verlieren einander und sich selbst.

Ein schräges Diskurs-Musical, das im digitalen Wirbelsturm von Meinungsblasen und Internet-Trollen nach Klartext sucht.