Max und Moritz

Besetzung

Konzept: pulk fiktion
Regie: Hannah Biedermann
Mit: Karoline Kähler, Clara Minckwitz, Matthias Meyer
Ausstattung: Ria Papadopoulou
Projektionen: Norman Grotegut
Verschaltete Elemente: Sebastian Schlemminger
Technik und Lichtdesign: Peter Behle
Assistenz: David Kasprowski
Produktion: Esther Schneider

Premiere: 21.09.2017

Eine Koproduktion von pulk fiktion mit dem FFT Düsseldorf und dem Freien Werkstatt Theater Köln. Gefördert durch die Stadt Köln, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Fonds Darstellende Künste.

Technik

Spieldauer: ca. 60 Minuten
Anzahl der Mitwirkenden: 3D + 1T
Zielgruppe: Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene
Zuschauerzahl: max 150 Zuschauer*innen

Bühne: mind. 8m x 8m, Höhe 3,5m, Maße können ggf. abweichen – nach Absprache.
Raum muss verdunkelbar sein.

Licht/Ton: Scheinwerfer werden vom Haus benötigt. Lichtpult wird mitgebracht. Tonanlage wird vom Haus benötigt, wird aber von der Bühne aus gesteuert.

Zum Mitnehmen

Schöne Bilder in Druckqualität: Pressefotos_Max&Moritz
Fotos: Christian Herrmann (Bei Nennung von Fotograf, Produktion und Gruppennamen ist die Verwendung kostenfrei)

Stückinformationen auf einen Blick: Infomappe_Max&Moritz

Zum Vor- und Nachbereiten in Schulen oder auch so: Materialmappe_Max&Moritz

Zur Technik: Technik Rider_Max und Moritz

Gerüchte

„…Eine große Stärke der Produktion ist es, dass sie diese Fragen virtuos und intelligent verknüpft, die an die Welt und die ans Kindertheater, die an die Kinder und die an die Erwachsenen…Der intelligente Trash, die Provokation, sind nicht Selbstzweck, sondern holen welthaltige Abgründe auf die Bühne, an denen die Kinder vielleicht näher daran sind als wir uns vorstellen möchten.“ Preisjurybegründung, WESTWIND 2018

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„…So werden die Kinder zu Beginn der höchst unterhaltsamen, aber auch mit zahlreichen Überraschungseffekten aufwartenden Aufführung zunächst einmal mit dem Thema Schadenfreude konfrontiert – und zwar ohne jeden pädagogischen Zeigefinger. Im Gegenteil: Man testet die Schmerzgrenze aus – oder den Grad der Erbarmungslosigkeit kleiner Kinder…“
Theater Pur, Dietmar Zimmermann, 15.10.2017

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„…Wenn das Publikum zum Elektroschocker greift und über die Zuckungen des Opfers lacht, dann ist das ein selbstkritisches und doppelbödiges, ein hintergründiges und hinterfotziges Spiel: Wie groß kann und darf unsere Schadensfreude sein? …“
report-K, 14.10.2017

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„Die Truppe (…) bietet dem Publikum mit Wilhelm Buschs Lausbubenpaar einen durch und durch gelungenen, anarchischen Spaß mit Lachgarantie für Groß und Klein.(…) Ein hintersinniges Spiel, das aufklärt ohne den Zeigefinger zu heben. Bravo!“ Bernhard Krebs, Kölnische Rundschau, 17.10.2017

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Aus Wilhelm Buschs populären Bildergeschichten um Max und Moritz und ihre üblen Streiche macht pulk Fiktion ein anarchisches Happening und lassen das unzertrennliche Lausbubengespann als Frauenduo auftreten. Wir konfrontieren das Publikum mit der eigenen Schadenfreude und untersuchen die Machtstrukturen, die dahinter liegen. Genussvoll wird die Lust am Bösen zelebriert, die Schranken der politischen Korrektheit und moralischen Lauterkeit eingerissen und das Boshafte, Fiese, Gemeine regiert. Die Musik spielt so laut bis die Ohren fiepen, die Videoanimation tanzt aus der Reihe und Wasserbomben fallen von der Decke… Wo soll das enden? Und wo hört der Spaß auf?

 

Max

 

Max und Moritz, gar nicht träge,
Sägen heimlich mit der Säge,
Ritzeratze! voller Tücke,
In die Brücke eine Lücke.

Als nun diese Tat vorbei,
Hört man plötzlich ein Geschrei:
„He, heraus, du Ziegen-Böck!
Scheider Schneider, meck, meck, meck!“
Alles konnte Böck ertragen,
Ohne nur ein Wort zu sagen;
Aber wenn er dies erfuhr,
Ging“s ihm wider die Natur.

Schnelle springt er mit der Elle
Über seines Hauses Schwelle,
Denn schon wieder ihm zum Schreck
Tönt ein lautes: „Meck, meck, meck!“

Und schon ist er auf der Brücke.
Kracks, die Brücke bricht in Stücke!
Wieder tönt es: „Meck, meck, meck!“
Plumps, da ist der Schneider weg!

Festivals und Auszeichnungen

  • eingeladen zu WESTWIND 2018 – ausgezeichnet mit einem von 3 Jurypreisen 
  • nominiert für den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2017
  • Kinder- und Jugendtheatertage LOT 2018