Denken ohne Geländer – Hannah Arendt im Selbstversuch

Besetzung

Konzept: pulk fiktion
Regie: Eva von Schweinitz
Mit: Hannah Biedermann, Peter Behle
Ausstattung: Ria Papadopoulou
Sounddesign: Nicolas Schneider
Video: Norman Grotegut
Dramaturgie: Lisa Zehetner
Produktion: Esther Schneider

Uraufführung: 11.09.2020
Rechte: Beim Theater

Eine Koproduktion von pulk fiktion mit dem FFT Düsseldorf, Theater Mühlheim a. Ruhr und dem Freien Werkstatt Theater Köln. Gefördert durch die Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Fonds Darstellende Künste.

Technik

Spieldauer: ca. 60 Minuten
Anzahl der Mitwirkenden: 1D + 1T
Zielgruppe: Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene
Zuschauerzahl: max 100 Zuschauer*innen, (aber auch nur für eine Klasse spielbar)

Bühne + Licht + Ton: 6 x 6 Meter (+ 2 Meter weiterer Abstand zum Beamer, der aber auch über dem Publikum hängen kann), Lichtpult bringen wir mit, )genauso können wir eine minimale Version an Scheinwerfern und Stativen mitbringen, falls nichts vorhanden ist), ansonsten nutzen wir das vorhandene Grundlicht , Ton wird vollständig mitgebracht. FoH sitzt auf der Bühne!
Der Raum sollte verdunkelter sein.
Bei Gastspielen in der Schule ggf im Klassenzimmer, sprechen Sie uns an, und wir schauen nach Lösungen.

Gerüchte

„Widersprüche gilt es auszuhalten. Hannah Biedermann schafft die Vorraussetzungen, indem sie die Situation mit dem Publikum offenhält.(…) Die Spontaneität, mit der Pulk Fiktion den philosophischen Diskurs entzündet, verleiht dem Theatererlebnis eine Frische, die zeigt, warum wir dieses Medium so nötig brauchen.“
Kölnische Rundschau, 15.09.2020

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Audio: Interview mit Hannah über Denken ohne Geländer (Domradio)

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pulk fiktion_Denken ohne Geländer_quer

Lasst uns Denken nicht als alltägliche Gegebenheit begreifen, sondern als Wagnis. Wie denken wir wirklich selber? Welche gedanklichen Geländer geben uns Sicherheit? Wo reichen sie nicht mehr aus? Was heißt es, sie loszulassen?

Auf den Spuren der Theoretikerin Hannah Arendt begibt sich die Performerin Hannah Biedermann mit viel Freude auf den Holzweg. Dabei riskiert sie, Dinge nicht zu wissen und öffentlich zu denken. Im Zwiegespräch mit Bühnentechniker Peter Behle erforscht sie die Beziehung zwischen Denken und politischem Handeln und lädt das Publikum zum Dialog. Der Theaterraum wird zum Denkraum, in dem Luft ist für Fragen nach Macht und Verantwortung, nach Identität und Pluralität. Es entsteht eine kollektive Suche danach, was es heißt, gemeinsam frei zu sein.