All about Nothing

Besetzung

Konzept: pulk fiktion
Regie: Hannah Biedermann und Eva von Schweinitz
Mit: Norman Grotegut, Elisabeth Hofmann, Manuela Neudegger, Sebastian Schlemminger
Ausstattung: Stephanie Zurstegge
Choreografie: Elisa Hofmann
Sounddesign und computergesteuerte Elemente: Sebastian Schlemminger
Dramaturgie/NRW Stipendium: Carina Eberle
Produktion: Zwei Eulen – Büro für Kulturkonzepte

Uraufführung: 05.06.2016
Rechte: Beim Theater

Eine Koproduktion von pulk fiktion mit dem FFT Düsseldorf und dem Theater Bonn. In Kooperation mit dem Freien Werkstatt Theater Köln. Gefördert durch die Stadt Köln, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Fonds Darstellende Künste.

Technik

Spieldauer: ca. 65 Minuten
Anzahl der Mitwirkenden: 4D + 1T
Zielgruppe: Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene
Zuschauerzahl: max 150 Zuschauer*innen

Bühne: mind. 8m x 8m, Höhe 3,5m, Maße können ggf. abweichen – nach Absprache.
Raum muss verdunkelbar sein.

Licht/Ton: Schweinwerfer werden vom Haus benötigt. Lichtpult wird mitgebracht. Tonanlage wird vom Haus benötigt, wird aber von der Bühne aus gesteuert.

Bühnenanweisung – All about Nothing
Lichtplan/Effektliste – All about Nothing

 

Zum Mitnehmen

Schöne Bilder in Druckqualität: Pressefotos_All_about_Nothing
Fotos: Christoph Wolff (Bei Nennung von Fotograf, Produktion und Gruppennamen ist die Verwendung kostenfrei)

Stückinformationen auf einen Blick: Infomappe_All about Nothing

Zum Vor- und Nachbereiten in Schulen oder auch so:
Materialmappe_All about Nothing 

Dokumentation/Forschungsarbeit:
NICHTS DABEI _Offene Dramaturgien im Kinder- und Jugendtheater (pulk fiktion)_Essai von Carina Sophie Eberle 2016 

Zur Technik:
Bühnenanweisung – All about Nothing
Lichtplan/Effektliste – All about Nothing

Gerüchte

„…Humorvoll, durchdacht und scharfsinnig stellen die Theater- und Spielemacher die Vorstellung von Familie, Machtverhältnissen und Vertrauen auf den Prüfstand. pulk fiktion schafft eine Gesprächs- und Verhandlungssituation auf Augenhöhe. Hier wird nicht vermutet, was Kinder interessiert, sondern mit ihnen gemeinsam gestaltet, gelacht und diskutiert…“ Auswahljury WESTWIND 2015

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„…“All about nothing“ ist ein Stück darüber, nicht mit den Freunden Geburtstag zu feiern, nicht ins Kino zu gehen und die Ferien-Erzählungen der anderen so zu genießen wie den eigenen niemals angetretenen Urlaub. Dabei ergeht sich die Inszenierung nicht in Betroffenheit. Stattdessen zeigt sie etwaigen Betroffenen im Publikum, dass sie nicht allein sind, und sensibilisiert andere, dass das Thema Geld umso dringlicher wird, wenn es nicht nur um die Entscheidung zwischen PS 3 und 4 geht. Und damit haben pulk fiktion den Heidelberger Stückemarkt reich beschenkt.“
nachtkritik.de, Michael Wolf, 04.05.2017

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„…Statt ihre Zuschauer mit Fakten zuzuschütten, entwickelt pulk fiktion eine Aufführung, die ihren Charme und ihre Eindringlichkeit zwischen kleinen Spielszenen, Projektionen, Zeichnungen und bei Musik entfaltet. (…) Auch für Erwachsene bietet All about Nothing genügend Material zum Nachdenken darüber, dass manche Kinder von Anfang an keine Chance haben, einem Teufelskreis aus Armut und sozialem Elend zu entgehen. …“
Kultur-Extra, Karoline Bendig, 09.10.2016

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„…Fernab von Sozialromantik und politisierter Opferrolle hat pulk fiktion, basierend auf Recherchen mit Kindern und Jugendlichen, ein Stück erarbeitet, das eben nicht mit dem mahnenden Zeigefinger agiert, sondern aus Originalaufnahmen und poetischen Szenen eine Realität schafft, die eindringlich ist…“ Thomas Hag, Rheinische Post, 7.6.2016

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„…Gradlinig und unaufgeregt zeigen sie {pulk fiktion} den gesellschaftlichen Zynismus, der sich wie eine Decke über die Kinder legt und sie mit ihren Nöten unsichtbar macht…“ Pamela Broszat, Neue Rheinische Zeitung 7.6.2016

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„Doch nicht nur [die jungen Zuschauer] können staunen, wie fantasievoll und leichtfüßig die Regisseurinnen Hannah Biedermann und Eva von Schweinitz das Thema Kinderarmut anpacken.“
Kölnische Rundschau, Brigitte Schmitz-Kunkel, 2016

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„…Die Zuschauer folgen nicht einfach, sie können entdecken. (…) Es wird weder geschönt, noch wird auf die Tränendrüse gedrückt. Es ist ehrlich und klar. Es ist empfehlenswert. …“ Youpod, Laura, 7.6.2016

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Interview der Regisseurinnen zu All about Nothing.
Hannah Biedermann und Eva von Schweinitz im Gespräch mit MeineSüdstadt.de, Alida Pisu, 30.09.2016

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Wie werde ich zu der, die ich bin, durch das was ich habe? Kann ich alles werden, wenn ich nur fest genug an mich glaube? Oder ist Armut erblich? Oder ist Geld nur eine Erfindung? Was heißt es, mitten im Überfluss arm zu sein?

All about Nothing sensibilisiert Zuschauer ab 12 Jahren für die sozialen Machtstrukturen einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft und schafft eine Öffentlichkeit für die Perspektive von Kindern und Jugendlichen in Armut. Dabei richtet pulk fiktion den Blick auf deren Sichtbarkeit sowie Unsichtbarkeit im sozialen Leben.

Die performative Collage, basierend auf einer intensiven Recherche mit Kindern und Jugendlichen, sucht nach unerwarteten und überraschenden Sichtweisen jenseits von Stigma und Romantisierung.
Mit unterschiedlichen Mitteln wie Sprache, Tanz, Zeichnungen, Projektionen, Musik und nicht zuletzt den O-Tönen der Kinder und Jugendlichen selbst, wird eine fiktive Armutsbiografie entworfen. Dabei wird die soziale Dimension von Kinderarmut und ihre kulturell und medial geprägten Bilder aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und szenisch erforscht. Assoziativ-poetische Bilder stehen neben schmerzlich realen.pulkfiktion_AllaboutNothing_Credit Christoph Wolff_66

 

 

Lied:

Nur wer am Abgrund steht, dem wachsen Flügel.

Man muss die Löcher kennen, um nicht hinein zu fallen.
Nur wer schon mal am Boden lag, der weiß wie frisch der Rasen riecht.
Erst wenn du von der Leiter stürzt, weißt du wie hoch sie eigentlich ist.

Nur wer um sein Leben rennt, bleibt fit.

Wenn du total am Ende bist, warst du immerhin schon einmal da.
Nur wer auch einmal stecken bleibt, hat Zeit sich auch mal umzuschauen.
Wenn du die Welt gesehen hat, weißt du wie scheiße sie ist.

Es gibt keinen Abstieg,
höchstens den fehlenden Arschtritt,
Es gibt keinen Abstieg
Denn wer wirklich will, kann auch was werden.
Es gibt keinen Abstieg,
nur motivierende Niederlagen.

Festivals und Auszeichnungen:

  • Heidelberger Stückmarkt 2017 – JugendStückePreis Heidelberger Stückemarkt
  • WESTWIND Festival 2017 –  Fachjurypreis UND Jugendjurypreis
  • SPIELARTEN 2017
  • echt.jetzt! Festival 2017
  • Vis-à-Vis Festival 2017
  • Kinder- und Jugendtheatertage LOT 2017
  • Nominierung Kölner Kinder – und Jugendtheaterpreis 2017