Der Schnee von Gestern

Besetzung

Konzept: pulk fiktion
Regie: Hannah Biedermann
Mit: Katharina Bill, Norman Grotegut, Simon Brinkmann
Ausstattung: Ria Papadopoulou
Technik: Simon Brinkmann
Sound und Musik: Conni Trieder
Dramaturgie: Lisa Zehetner
Produktion: Christina Siegert
Finanzmanagement: transmission

Uraufführung: 15.12.2022
Rechte: Beim Theater

Eine Koproduktion von pulk fiktion mit Freies Werkstatt Theater Köln, FFT Düsseldorf und dem Theater M. a. Ruhr.  Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Fonds Darstellende Künste.

Technik

Spieldauer: ca. 60 Minuten
Anzahl der Mitwirkenden: 2D + 1T
Zielgruppe:  ab 10 Jahren
Zuschauerzahl: max 150 Zuschauer*innen (nach Absprache ggf auch mehr)

Bühne: mind. 6m x 8m, Höhe 3 m, Maße können ggf. abweichen – nach Absprache.
Raum muss verdunkelbar sein.

Licht/Ton: Scheinwerfer werden vom Haus benötigt. Lichtpult und Tonpult wird mitgebracht. Tonanlage wird vom Haus benötigt, und durch Lautsprecher auf der Bühne ergänzt.

Gerüchte

„… Wir sehen in keinem Moment Menschendarstellung auf der Bühne, aber in jedem Moment Menschen. Im entspannten Konversationston bringen sie präzise und sanft ironiefreudig unser aller Probleme auf den Punkt: Dass viele Menschen Veränderungen wollen, aber fast jeder andere.(…)Und dann kommt wieder ein witziges Bild oder ein melancholisch berührendes, aber doch saukomisches Lied. Und alles stimmt zusammen, versammelt und frei vorgetragen und dabei großartig absurd. …“ Die deutsche Bühne, Andreas Valentin, 16.12.22

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„…Stärkende, zugängliche, authentisch wirkende Identifikationsflächen bilden die beiden. Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei auf eine bunt beleuchtete Landschaft: ein Eisberg aus Papier, ein illuminiertes Fahrrad. Was bleibt von einer Kindheit, was kommt dazu, was hat man in der Hand? (…)Viele existentielle Fragen und gekonnt performte Bruchstücke prallen hier wie im dadaistischen Kabarett aufeinander…“Nachtkritik, Dorothea Marcus, 16.12.22

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20221214_pulk fiction_der_Schnee_von_gestern_highres_074Der Eisberg schmilzt. Wir lassen Konfetti schneien. Der Schnee von gestern wird zum Tränenmeer von heute und wir laufen Schlittschuh auf unseren verwässerten Erinnerungen. Gemeinsam trinken wir Tee und warten …

Wir spüren Sehnsucht nach Veränderung, Sicherheit, Zukunftsideen und manchmal auch am liebsten nach Stillstand. Doch wie kommt das zusammen? Wie können wir festhalten, was uns wichtig ist und loswerden, was uns stört? Und wie können wir mit dem umgehen, was ohne unser zutun einfach passiert? Katharina und Norman von pulk fiktion sind Zeitzeug*innen des Verschwindens und werden nun zu Berichterstatter*innen von Veränderung.

Zwischen Flokatiteppich, Wasserkocher und Trimm-Dich-Rad geht pulk fiktion auf eine autobiografische Reise zu den Sehnsuchtsorten der Vergangenheit, den noch zu erlebenden Träumen in der Zukunft und den Möglichkeiten der eigenen Mitgestaltung im Heute. Im Dialog mit dem Publikum feiern sie die ständige Transformation.