"Für das Ensemble aus der Marienstraße ist dies die erste Zusammenarbeit mit der Kölner Truppe - und dies vorweg - war ein Volltreffer. (…) Das allseitige Zusammenwirken der verschiedensten Darstellungsformen als grundlegendes Inszenierungsprinzip zieht sich in jeweils unterschiedlicher Ausprägung und handwerklich absoluter Perfektion durch das gesamte Stück. (...) Eine rasante Dramaturgie von aneinandergereihten Szenen, die den Unterschied zwischen Haben und Sein höchst amüsant, für den Betrachter sinnfällig und mit Spaß reflektieren, ohne belehren zu wollen. Es ist bravourös gelungen, dieses Anliegen für ein Publikum vom Sechsjährigen bis zum Erwachsenen adäquat auf der Bühne umzusetzen und eine Spielstraße für eigenes Nachdenken zu bauen." Erich Krieger, Kulturjoker

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"Man muss gesehen haben, wie Hannah Biedermann gemeinsam mit ihren drei Akteuren Amelie Barth, Elisabeth Hofmann und Kelvin Kilonzo das komplette Instrumentarium moderner Theaterarbeit zum Einsatz bringt.(...)großartige Präzision der Tanzbilder von Elisabeth Hofmann (...)Töne, Geräusche und Musik bilden ein dichtes Gewebe aus Effekten, die jedoch im Zusammenspiel mit Kinderstimmen aus dem Off und wunderbar altmodischen Filmelementen immer im Dienst der Geschichte stehen. Hannah Biedermann und ihrer Gruppe pulk fiktion (...) präsentieren eine Inszenierung, die überbordend mit Ideen ausgestattet ist und ganz sicher auch den großen Themen Tjong-King begeistern würde." Kölner Rundschau, Thomas Linden

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"Einen schwierigeren Stoff kann man sich für die Theaterbühne kaum aussuchen. Die Theatergruppe pulk fiktion (...) schreckte diese Aufgabe nicht. Vielmehr löste sie alle visuellen Herausforderungen mit Bravour. (...)pulk fiktion bedient sich keiner raunenden Lyrismen, sondern findet zu einer Poesie des Konkreten, in der die Medien sich virtuos verbinden. (...) Dass die diversen Medien mit so großer Selbstverständlichkeit und deshalb auch mit solcher erzählerischen Finesse genutzt werden, ist der imponierenden Teamleistung zu verdanken, zu der pulk fiktion fähig ist." Laudatio, Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2020

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"..in der folgenden Stunde (kommt) so originell wie dynamisch ein ganzes Assoziationsgestöber auf die Bühne: Da geht es um Chaos versus Ordnung, um Fülle und Überfluss, um Wert und Bedeutung der Dinge. Eine vielschichtige Materialsammlung (...) Große und kleine Geschichten hinter den Dingen, grandios erzählt." Badische Zeitung, 15.11.2020

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"Meine Schwester hat den ganzen Abend von nichts anderem mehr gesprochen und immer wieder gekichert, weil sie sich ja Zahnpasta ins Gesicht geschmiert hat und ob Mama wohl den Zettel unter dem Kissen findet…!" Schwester einer Teilnehmerin

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"Norman Grotegut agiert als Reiseleiter überaus einfühlsam, wertet das Kleinste auf und macht aus vermeintlichen Winzigkeiten witzige Überraschungen. Mit wenigen Worten und einfachsten Mitteln wird hier ein ganz neuer Blick auf den eigenen Alltag kreiert und letztlich schaffen Pulk Fiktion etwas, was in Pandemiezeiten gefährdeter scheint denn je: dass sich Menschen in direkte Beziehung zu einander setzen und lernen auch mal die Perspektive zu wechseln." BEIM LINK GANZEN BEITRAG HÖREN WDR 3 Mosaik, 15.10.2020

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Vorabinterview mit Eva von Schweinitz und Hannah Biedermann - meinesüdstadt.de

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"Biedermann und Behle bringen viel Schwung in die schwer zu begreifenden Denkweisen Arendts. Die Gestaltung ist ebenfalls nicht am Zahn der Zeit vorbei. (...) Ob eine Twitter-Meldung von Arendt, ein sprechender Aschenbecher, eine rauchende und lichtverspielte Bühne oder eine hochmoderne Schreibmaschine – der Pulk hat sich viele interaktive und auflockernde Methoden einfallen lassen." Känguru-Magazin 28.09.2020

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Audio: Interview mit Hannah über Denken ohne Geländer (Domradio)

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"Widersprüche gilt es auszuhalten. Hannah Biedermann schafft die Vorraussetzungen, indem sie die Situation mit dem Publikum offenhält.(...) Die Spontaneität, mit der Pulk Fiktion den philosophischen Diskurs entzündet, verleiht dem Theatererlebnis eine Frische, die zeigt, warum wir dieses Medium so nötig brauchen." Kölnische Rundschau, 15.09.2020

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"Im Freien Werkstatt Theater gibt es einen Raum, in dem man träumen darf: 'Hieronymus' heißt das packende Stück für Zuschauer, das kleine und große Entdecker ab 6 Jahren mit auf eine spannende, abenteuerliche Reise ins Ungewisse nimmt. (...) Eine fulminante Mischung aus tänzerischer Performance, futuristischer Musik, die unter die Haut geht, und expressivem Schauspiel von Amelie Barth, Elisabeth Hofmann und Kelvin Kilonzo. (...) Was 'Hieronymus' sehenswert macht, ist, dass die Grenzüberschreitung in die parallele Welt der Fantasie auch auf theaterpädagogischer Ebene stattfindet: Kinder werden nicht in Samthandschuhe gepackt und ausgeklammert, sondern als ebenbürtige Bürger dieser Gesellschaft integriert. Auch sie dürfen Grenzen austesten. Auf fantastische und gleichzeitig kindgerechte Weise gelingt es hier, ein packendes und großes Thema auf die Bühne zu hieven und Emotionen greifbar zu machen." Känguru, 27.01.2020

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"Die Koproduktion des Theaterkollektives pulk fiktion (...) wirft (...) einen differenzierten, vielstimmigen und (selbst-)kritischen Blick auf die digitale Lebenswelt der Gegenwart. (...) Gewinnend schräg, humor- und gehaltvoll zugleich, bietet die Uraufführung der preisgekrönten Performancegruppe pulk fiktion mithin nicht nur anregende Theaterunterhaltung, sondern vor allem auch eine profunde Ausgangsbasis für weiterführende Diskussionen." MANNHEIMER MORGEN, 18.12.18

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"Und da Regisseurin Hannah Biedermann immer neue Wege versucht, wird jede Inszenierung von ihr spannend. Bei „Trollwut“ hat sie ein neues Genre erfunden: das „Diskursmusical“... Musikalisch ist das Ensemble hervorragend aufgestellt. Nicolas Schneider und Connie Trieder treiben das Ensemble mit (eingängigen) Melodien voran.(...) Das ist einfach gut gemacht.(...) Hier steht ein Ensemble auf der Bühne, das ein Anliegen hat." Die deutsche Bühne, 17.12,1^8

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"Pfiffige Texte, eingängige Melodien und fantasievolle Kostüme beeindruckten das Publikum."RHEINPFALZ, 18.12.18

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"Mit dem Diskurs-Musical 'Trollwut' in der Regie von Hannah Biedermann macht sich das Kinder- und Jugendtheaterkollektiv pulk fiktion auf eine abenteuerliche Reise durch das World Wide Web. Vorbei an den Abgründen des Internets begegnen sie Meinungsblasen und Internet-Trollen. (...) In fetzigen, trashigen und schrägen Songs geht es um glaubhafte Informationen, unangemessene Meinungen, politische Überzeugungen, leere Behauptungen und gefiltertes Wissen." Kölnische Rundschau, 28.11.2018

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"Das Diskurs-Musical ist schräg. Es erinnert an ein trashiges Musikvideo aus den Achtziger Jahren. Die Schauspieler*innen tragen opulente Perücken in ungewöhnlichen Farben. (…) ‘Trollwut’ setzt sich mit dem digitalen Zeitalter auf eine ganz eigene Art und Weise auseinander. Die Performance ist erheiternd und so nah an der Realität, dass einem manchmal das Lachen im Hals stecken bleibt.." Rheinkultur, Nov 2018

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"...Eine große Stärke der Produktion ist es, dass sie diese Fragen virtuos und intelligent verknüpft, die an die Welt und die ans Kindertheater, die an die Kinder und die an die Erwachsenen...Der intelligente Trash, die Provokation, sind nicht Selbstzweck, sondern holen welthaltige Abgründe auf die Bühne, an denen die Kinder vielleicht näher daran sind als wir uns vorstellen möchten." Preisjurybegründung, WESTWIND 2018

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"(Wie kann man nur von sich behaupten, etwas zu erzählen, das) irgendeine Relevanz haben könnte in einer Zeit, in der Politik sich bizarrer und spektakulärer geriert als es irgendeine Erzählung erfinden könnte?! Wie kann man von sich behaupten in der Zeit zu sein und etwas davon zu berichten, zu sezieren, zu erzählen, beeinflussen zu können angesichts der Geschwindigkeit, in der Trends, Moden, Meinungen, Haltungen aufkommen und wieder vergessen werden?! Wie kann man sich nur anmaßen etwas zu ahnen von der Lebenswelt junger Menschen, wenn man noch nichtmal seine eigene Lebenswelt auch nur annähernd zu ergründen vermag oder im Griff hat?...Wie kann man daran glauben? Wie kann man all die Phantasie, den Verstand, das Herz, die Liebe in solche Hirngespinste, Anmaßungen, Überschreitungen, Übertreibungen investieren? Wie kann man nur? Liebe pulk Ihr könnt!"Geburtstagsrede, Christoph Rech, Kulturbeirat Stadt Köln/FFT Düsseldorf, 13.10.2017

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"...Ein emanzipatorisches Theater für junges Publikum auf Augenhöhe, mit überzeugender, persönlicher Leidenschaft für die Überwindung von Ungerechtigkeit und Diskriminierung ohne jemals belehrend zu sein, weil euer Theater an die Wahrnehmungskompetenz seiner jungen Zuschauer und Zuschauerinnen glaubt. Wir gratulieren dir und euch dazu..."Geburtstagsrede, Theater Marabu, 13.10.2017

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"...Sie sind rastlos auf der Suche, hinterfragen Regeln, überdenken Normen, reagieren auf Richtlinien. Mal nennen sie es „Lecture Performance“, „Making of“ und schrecken auch nicht zurück vor der theatralen Begrifflichkeit „Stück“. Und doch tun sie alles, um es den Herren Stegemann, Börgerding & Co zu zeigen, mit ihren postdramatischen Szenarien gegen das etablierte Sprechtheater. Sie machen das aber ganz und gar undogmatisch, sind voller Überzeugung, dass die allseits gepriesene Schauspielkunst viele Facetten haben kann, eben auch die der Performance, eben auch die des Mitmachtheaters, eben auch die des interaktiven-medialen Zugangs..."Laudatio zum George Tabori Förderpreis 2016, Prof. Wolfgang Schneider

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